200 gute Taten

Zweihundert gute Taten in nur einer Stunde

Wer tut nicht gern mal etwas Gutes? Zumal so kurz vor Weihnachten. Etwas, das allen nützt und das obendrein noch Nachhaltigkeit verspricht? Einen Baum pflanzen, zum Beispiel. Das sagten sich auch unsere beiden DaZ-Klassen, als die Dinter-Schule eine Anfrage vom städtischen Forstamt erhielt, mit der Bitte um tatkräftige Hilfe bei der Rekultivierung einer durch Dürre und Trockenheit arg in Mitleidenschaft gezogenen Lärchenschonung.

cms.toztg.500x667Und so erlebten wir "DaZis" am 12.12. einen Wandertag der etwas anderen Art. 36 Paar fleißige Hände machten sich auf den knapp 4km langen Weg zum Lerchenberg, wo wir von zwei freundlichen Förstern empfangen und eingewiesen wurden. Unsere Herkulesaufgabe: 200 neue Bäume in der winterlichen Erde versenken. Darunter so schmackhafte Sachen wie Süßkirsche und Esskastanie. Der Winter sei für das Anwachsen die beste Jahreszeit, haben wir von den Förstern erfahren. Denn insbesondere die Kälte fördere die Ausprägung des Feinwurzelgeflechts und damit insgesamt die Chance des Baumes, gegen Konkurrenten zu bestehen. Haben wir also auch etwas gelernt.

Mit großem Eifer und jeder Menge Spaß betteten wir dann Ahorn & Co in die neue Heimat. Nach gerade einmal einer Stunde war unser Werk vollbracht. Gestärkt mit heißem Tee (großes Dankeschön an den Förster!) machten sich schließlich 36 kalte Nasen wieder auf den Heimweg. Ein wenig durchgefroren vielleicht, aber beschenkt mit 200 guten Taten, die man stolz den Eltern und später sogar den eigenen Kindern und Enkeln präsentieren kann.